Fallende Ölpreise sind schlecht für die Umwelt?

Der Bosch Aufsichtsratsvorsitzende Franz Fehrenbachich auf erklärte diese Woche, dass er die fallende Ölpreise für gefährlich für weitere Entwicklungen für die Umwelt sieht. Kurzfristig bedeuten die billigen Petroleumspreise zwar ein Konjunkturprogramm, langfristig ist die Entwicklung aber schlecht. Der Ölpreis werde den Dampf aus der Entwicklung für regenerative Energien nehmen. Der Manager behauptete gegenüber der Süddeutschen Zeitung das das für die Umwelt sicherlich nicht gut ist.

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Selbst die Entwicklung von Elektroautos würde sich dadurch verzögert. Die Industrie sollte sich aber nicht veranlasst fühlen weiterhin bei der Batterietechnologie für Elektroautos zu forschen. Es sei zwar kein Nachteil wenn man ein bisschen Zeit Gewinne bei der Entwicklung von Stromautos, der man in 2020 mit deutlich sinkenden Preisen für die Batterien rechnet. Dies würde aber nur ein Treffen war die Industrie jetzt nicht wegen den niedrigen Ölpreise die Forschung in der Richtung vernachlässigt. Außerdem reklamierte der Vorstandsvorsitzende den wirtschaftlichen Stillstand in Europa. Es werden keine Investitionen mehr in Schulen und Hochschulen, in die Infrastruktur und den Ausbau der digitalen Netze gesteckt. Könnte man Firmen und Privatleute vernetzen, gebe es gleiche Richtlinien für die Datensicherheit in ganz Europa, könnte daraus ein neuer Aufschwung für die Industrie entstehen. Leider funktioniert Europa an manchen Stellen nicht. Es ist in aller Interesse ganz Europa voranzubringen und nicht nur Deutschland alleine. Wenn man das schafft, ist das billige Öl eine Konjunktionshilfe für alle EU-Staaten. Im Moment ist dies nicht der Fall, wobei Griechenland immer noch ein Sonderfall ist und eine Art Marschall Plan benötigt um wieder konkurrenzfähig zu werden. Das Freihandelsabkommen TTIP der positive Europa und würde chinesische Unternehmen für einige Jahre aufgrund ihrer Größe an die Wand drücken.