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Kulturhauptstadt Europa 2025

Jedes Jahr werden in Europa zwei Städte zu Kulturhauptstädten erklärt. Der positive Effekt ist nicht nur der ungemeine Prestige-Gewinn. Vielmehr spülen die Vielzahl an Touristen und Subventionen unendlich viel Geld in die Kassen der Städte. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass sich für das Jahr 2035 fünf mitteldeutsche Städte aus dem strukturschwachen Ostdeutschland für diesen Titel beworben haben. Bei diesen Städten handelt es sich um die wunderschönen Städte Magdeburg, Chemnitz, Gera, Zittau und Dresden. Gerade Dresden mit seiner Architektur und Kultur kann sich Hoffnungen auf diesen Titel machen.

Austausch der Kulturen

Gerade in der heutigen Zeit ist es von ganz besonderer Bedeutung, dass man sich nicht vor fremden Kulturen oder andersdenkenden Menschen scheut, sondern einen aktiven Austausch mit ihnen sucht. Dadurch können Grenzen abgebaut und der eigene Horizont erweitert werden. Dies wiederum kann das eigene Leben unglaublich bereichern und viele weitere Vorteile mit sich bringen. Dabei ist es besonders wichtig, diese bedeutsame Aufgabe nicht einfach den anderen Leuten oder den Politikern zu überlassen, sondern auch selbst dabei mitzuhelfen, Vorurteile abzubauen und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen in seinem Alltag zu fördern.

Teamwork ohne Vorurteile

Die Musicalstadt Hamburg

Kaum zu glauben aber wahr: Hamburg ist nach New York und London der drittgrößte Musicalstandort weltweit! In keiner anderen deutschen Stadt gibt es mehr aktive Musicaltheater. Das bekannteste der in Hamburg gespielten Musicals ist sicher der Welterfolg “König der Löwen”. Das Musical wird bereits seit über zehn Jahren im Theater an der Elbe gespielt und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Aktuell können Sie zusätzlich das Aladdin-Musical, Mary Poppins, das Tina Turner Musical, Pretty Woman und ab April 2019 auch das Paramour Musical vom bekannten Cirque du Soleil besuchen.

Der Hamburger Hafen

Klasse statt Masse

Meine Wenigkeit ist auf den aus dem Altgriechischen stammenden Vornamen Monika getauft. Ethymologisch kann man diesem Namen dreierlei Bedeutung zuschreiben: die Einzige, die Einsame und/oder die Einzigartige, was sich übrigens ganz und gar nicht ausschließt. Und da stellt sich mir spontan die Frage, wie gerne sich wohl die Social Media Stars, Selfie-Queens, Bloggerinnen, Influencer und Individualistinnen dieser Welt so nennen würden; denn Einzigartigkeit ist die neue Währung heutzutage. Neben der Standard Ausrüstung wie Smartphone und Selfie-Stab ermöglicht es nun individualisierbares Zubehör sich von der Masse abzuheben. Handyhüllen, sprich die Haute Couture fürs Smartphone, spielen hier eine immer wichtigere Rolle – je ausgefallener desto besser, aber bitte mit persönlicher Note. Man mag es kaum glauben, aber es gibt mittlerweile sogar extra Damen und Herren Kollektionen von flippig modern in den angesagtesten Trendfarben und Mustern bis hin zu sportlich leger über klassisch elegant und mondän. Initialen und/oder Logos gehören wie selbstverständlich auch schon zum Repertoire der angesagten Accessoires. Sogar auf manchem Laufsteg runden diese Utensilien schon Mode ab.

Handy als Accessoire

Haben berufstätige Mütter überhaupt eine Chance?

In Deutschland herrscht trotz gelockerter Rollenbilder immer noch das traditionelle Familienbild: Der Vater verdient das Geld, die Mutter sorgt sich um die Kinder. Für Frauen ist der Spagat zwischen Familie und Beruf gravierend. Obwohl die Rechtslage eine gleichberechtigte Rollenverteilung widerspiegelt, funktioniert der Alltag nicht dementsprechend. Entlastung bietet sich durch eine Haushaltshilfe oder zusätzliche Kinderbetreuung an.

Berufstätige Mütter im täglichen Spagat

Tanzend durchs Leben

Tanzen tut dem Körper und der Seele gut. Noch schöner ist es natürlich, wenn man sich dabei an den Partner halten kann. Auch wenn viele Männer nicht von Anfang an tanzbegeistert sind, sobald sie bei einem Tanzkurs mitmachen, wächst die Zuversicht. Dabei ist es egal, ob es Salsa, Foxtrott oder der klassische Walzer ist. Für ein Paar ist ein gemeinsamer Tanzabend eine schöne Abwechslung. Beide können vom Alltag abschalten, sich einander hingeben und gemeinsam eine Erfahrung machen. Meistens enden Tanzveranstaltungen voller Lachen und Fröhlichkeit, auch wenn es nur um den nächsten blauen Zeh geht.

Glück im Tanzen finden

Kultur im digitalen Zeitalter


Heute im Jahr 2015 kann man vielleicht nicht mehr von einer digitalen Revolution sprechen. Die Zeiten in denen die technologische Entwicklung und digitaler Medien und Kommunikationsformen unseren Alltag in einem rasanten Tempo veränderten, scheinen vorbei. Oder wir haben uns einfach inzwischen an die Geschwindigkeit gewöhnt. Denn noch immer ist unsere Gesellschaft, die Medien, die Politik und auch die Kultur den Veränderungen, durch neue digitale Entwicklungen ausgesetzt. Spotify und Netflix sind dabei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, die vor allem den Bereich von Kultur (Musik und Film) besonders beeinflusst haben.

Worin  sich die Geister scheiden, ist die Frage, ob die Entwicklung, welche die digitalen Medien und Technologien in Gang gesetzt haben, positiv oder negativ zu bewerten sind.  Soziale Medien und Streamingdienste machen es beispielsweise Newcomern so einfach wie selten zuvor ihre eigene Musik auch ohne Vertrag bei einem großen Musiklabel zu veröffentlichen und zu promoten. Damit wird ebenso die musikalischen Vielfalt gefördert. So zumindest lauten einige der Argumente der Optimisten. Die Pessimisten entgegnen darauf in der Regel, dass somit insgesamt die Qualität kultureller Produktionen sinkt zugunsten der Quantität. Durch die steigende Anzahl an Amateurproduktionen würde es somit schwieriger die wirklich hochwertigen Kunst- und Kulturprodukte zu finden und zu finanzieren.

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie so oft in der Mitte. Ohne Zweifel ist jedoch, dass wir uns stärker damit auseinandersetzen müssen, wie digitale Kommunikation (z.B. WhatsApp) und Technologien unsere Art zu Leben verändert. Denn nur so können wir auch Einfluss darauf nehmen, wie diese Veränderungen unser Leben betreffen sollen. Dies gilt für alle Bereiche. Unser Privatleben, die Politik und ebenso für Kunst und Kultur.


Stuttgart: Deutschlands Kulturhauptstadt

kultur stuttgartWer glaubt, dass Berlin oder München das größte Kulturangebot in Deutschland bieten, der liegt absolut daneben. Den Spitzenplatz belegt nämlich Stuttgart gefolgt von München, Dresden und Berlin. Stuttgart, die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg hat insgesamt ca. 600.000 Einwohner und ist somit die sechstgrößte Stadt Deutschlands.

Den Ergebnissen einer Studie zufolge hat Stuttgart das reichhaltigste Kulturangebot innerhalb Deutschlands. Untersucht wurden bei dieser Studie nicht nur die Bedeutung der Kulturwirtschaft, sondern auch das Kulturangebot insgesamt und die Nachfrage nach Kulturangeboten. In Stuttgart hat vor allem die Kultur als Arbeitgeber eine sehr hohe Bedeutung. Laut Untersuchungen sind ungefähr 7,4 % der Beschäftigten in der Kulturbranche beschäftigt. Wichtige Informationen rund Kultur in Stuttgart findet ihr hier.

Stuttgart hat sich jedoch im Laufe der Jahre durchaus auch zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort entwickelt. Stuttgart hat sich aufgrund von ansässigen Unternehmen wie Porsche und Daimler zu einem innovativen Technik-Standort entwickelt und bietet sehr gute Zukunftsperspektiven.

Neben bekannten Automobilherstellern hat auch Bosch seinen Firmensitz in Stuttgart und ist wichtigerer Zulieferer der Fahrzeugindustrie und ist gleichzeitig auch Hersteller von Gebrauchsgütern. Bosch zählt zu den größten GmbHs in Deutschland.

Stuttgart bietet attraktive Lebensbedingungen und viele interessante Events. Auch seine geographische Lage innerhalb Deutschlands und Europas sind Anreiz für Unternehmen sich hier niederzulassen. Daher finden sich in Stuttgart viele bekannte Unternehmen und Marken.

Die Zukunft des Buchladens als Kulturvermittler

Bücher

Bücher sind Literatur und Literatur ist teil unserer Identität, unserer Kultur.Ohne Werke wie Faust oder die Buddenbrooks wäre die deutsche Kulturlandschaft eine andere. Und was wäre Weihnachten ohne Charles Dickens “A Christmas Carol”?

Das Buchgeschäft ist seit mehreren Jahren wie unsere gesamte Kultur einem radikalen Wandel unterworfen. Wo einst kleine private Buchhandlungen existierten, welche ein individuelles und vielfältiges Angebot schufen, findet man heute nur noch große Buchhandlungsketten wie Thalia und Hugendubel (mit dem immer gleichen Angebot der immer gleichen Bestseller) sowie der scheinbar allmächtige Internetkonzern Amazon. An die Stelle von Vielfalt ist Konformität getreten.

Nun ist erneut ein hoffnungsvoller Versuch gescheitert, dem Buch aus der kulturellen Einheitsmasse der großen Ketten herauszuhelfen . Die Berliner Buchhandlung ocelot, welche mit dem Motto „not another bookstore“ und einem innovativen Konzept gestartet war, musste letztes Jahr Insolvenz anmelden und nun nach neuesten Meldungen sein Geschäft in Berlin komplett aufgeben. Ins Leben gerufen mit dem Anspruch das Leseerlebnis zu revolutionieren, einem ausgewählten Sortiment sowie einem Café- und Lesebereich mit Wlan in zentraler Berliner Lage, muss das junge Unternehmen nun den Kampf mit Marktgrößen des Buchvertriebs aufgeben.

Eine traurige Meldung, denn gerade die Vielfalt und die individuellen Ideen sind es, die unsere Kultur und unser ganzes Leben, erst spannend, abwechslungsreich und interessant machen. Ich hoffe, dass sich zukünftige Gründer durch diese Nachricht nicht entmutigen lassen und die kleine private Buchhandlung als Vermittler kultureller Werte in Deutschland weiterhin eine Zukunft hat.